Als Covid unser aller Leben auf den Kopf stellte, mussten wir als Gastronomen unkonventionelle Wege gehen. Unsere bahnbrechende Idee: ein Social-Distancing-Pop-Up im Freien. Für uns war klar, dass es nur an einem einzigen Ort stattfinden konnte.

Also schrieben wir eine Mail an die KIBAG mit der Bitte, ihren Werkhof für sechs Wochen als Restaurant nutzen zu dürfen. Keine zehn Minuten später hatten wir bereits das OK – eine Entscheidung, die unser Überleben sicherte.

Da der Werkhof weiterhin für die Betonmischer in Betrieb war, mussten wir den Gästebereich im Freien täglich komplett abbauen. Tagsüber wurde dort nämlich wieder mit schwerem Gerät gearbeitet.

Die grösste Herausforderung auf dem KIBAG Werkhof war die Kücheninfrastruktur. Da auf dem Gelände kein Schmutzwasser abgeführt werden konnte, entwickelten wir kurzerhand unsere eigene Kanalisation: Mithilfe einer Pumpe und eines 1.000-Liter-Tanks leiteten wir das Wasser ab. Jeden Abend nach dem Service transportierten wir den Tank mit einem Stapler und entsorgten das Wasser ordnungsgemäß.

Den KIBAG Werkhof haben wir in den Jahren 2020, 2021 und 2022 bespielt – eine unvergessliche Erfahrung.

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2019 ALPRAUSCHFABRIK

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